{"id":690,"date":"2016-11-02T22:10:29","date_gmt":"2016-11-02T21:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/?p=690"},"modified":"2016-11-02T22:10:29","modified_gmt":"2016-11-02T21:10:29","slug":"bratwurst-und-pueree","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/2016\/11\/02\/bratwurst-und-pueree\/","title":{"rendered":"Bratwurst und P\u00fcree"},"content":{"rendered":"<p>Manche Essen bestechen durch ihre Einfachheit. Allerdings kann der erste Eindruck auch t\u00e4uschen. Bratwurst und P\u00fcree kennt wahrscheinlich jeder bei uns, aber alles selbstgemacht haben wahrscheinlich die wenigsten. F\u00fcr mich ist P\u00fcree eines der faszinierendsten Gerichte. Aus einfachen Zutaten wie Kartoffeln, Butter, Sahne und ein paar Gew\u00fcrzen wird echtes Soul Food. Richtig gemacht ist es ein echter Seelentr\u00f6ster an schlechten Tagen oder an guten Tagen ein perfekter Begleiter f\u00fcr den Rest des Essens. Mit seiner buttrig-sahnigen Weichheit transportiert es die anderen Geschmackseindr\u00fccke. Zu finden ist P\u00fcree eigentlich \u00fcberall, ob zu Hause oder im Sterne-Restaurant, P\u00fcree kann immer ein guter Begleiter sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-692 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight1-1024x681.jpg\" alt=\"enlight1\" width=\"740\" height=\"492\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight1-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight1-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight1-768x511.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight1-1440x958.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Allerdings kann man dem P\u00fcree auch viel antun. Man kann es aus der T\u00fcte anr\u00fchren oder die Kartoffeln mit dem P\u00fcrierstab zerkleinern anstatt sie zu dr\u00fccken oder sie zu zerstampfen. Das Ergebnis ist dann fast immer gleich: Kleister. An Gew\u00fcrzen braucht das P\u00fcree nicht viel, Salz, Pfeffer und Muskat reichen. Alles nat\u00fcrlich auf den pers\u00f6nlichen Geschmack angepasst. Die Sahne kann man, wenn man auf die Kalorien achten will durch Milch ersetzen, Butter allerdings muss dazu. Wer es nicht so fett mag kann es ja bei einer Flocke lassen, aber es d\u00fcrfen auch gerne ein paar mehr sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-695 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight4-1024x681.jpg\" alt=\"enlight4\" width=\"516\" height=\"343\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight4-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight4-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight4-768x511.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight4-1440x958.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-694\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3-681x1024.jpg\" alt=\"enlight3\" width=\"597\" height=\"898\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3-681x1024.jpg 681w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3-199x300.jpg 199w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3-768x1155.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3-1440x2166.jpg 1440w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight3.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 597px) 100vw, 597px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Bratwurst hingegen findet man in allen Formen. Ob fein, gebr\u00fcht oder grob, jeder findet die Wurst seiner Wahl. Bei uns steht momentan die grobe Bratwurst ganz hoch im Kurs, ob vom Metzger des Vertrauens oder selbstgemacht. Auch bei der Wurst sollte man auf die Qualit\u00e4t achten. Am einfachsten geht das nat\u00fcrlich wenn man sie selber macht. Ich hab mich schon ein paar Mal am Wursten probiert und langsam aber sicher bin ich bei akzeptablen Ergebnissen angekommen. Aber wie so oft gilt Probieren geht \u00fcber Studieren, man kann viel \u00fcber das Wurstmachen lesen oder auch sehen aber sobald man dann das erste mal versucht das Br\u00e4t im Darm zu b\u00e4ndigen, ist dann doch alles anders. Deshalb geh\u00f6rt zum Wursten auch das Scheitern, denn aus den Fehlern lernt man ja bekanntlich am meisten. Da das ein oder andere Experiment schon beim Braten geplatzt ist habe ich diesmal versucht das Br\u00e4t so trocken wie m\u00f6glich zu halten. Dies hat leider dazu gef\u00fchrt, dass nicht alle Zutaten so zur Geltung gekommen sind wie ich es wollte. Dieses Mal kamen neben dem Wildschweinbr\u00e4t auch\u00a0Preiselbeeren und Calvados in die Wurst. Sie hat sowohl das Vakuumieren als auch das Braten unbeschadet \u00fcberlebt. Was ihr in die Wurst packt ist euch \u00fcberlassen. Die H\u00fclle besorge ich mir immer bei meinem Metzger des Vertrauens, in der Regel sind es Schafssaitlinge. Da ich damit bisher gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich noch keine Kunstd\u00e4rme ausprobiert. Bei der Zusammenstellung des Br\u00e4t solltet ihr darauf achten, dass ihr genug fettiges Fleisch benutzt oder ggf. sogar etwas Fett mit wolft, damit die Bratwurst nicht zu trocken wird. Wer wissen will, was aus dem Rest des Schweins wurde wird <a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/2016\/10\/28\/einmal-wildschwein-bitte\/\">hier<\/a> f\u00fcndig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-697\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight6-1024x681.jpg\" alt=\"enlight6\" width=\"740\" height=\"492\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight6-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight6-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight6-768x511.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight6-1440x958.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Falls die Wurst dann doch mal etwas trocken sein sollte oder nur f\u00fcr den besonderen Geschmack dazu lohnt es sich immer eine So\u00dfe, Chutney oder Confit zu machen. Bei mir gab es heute passend zum Wildschwein ein Zwiebel -Preiselbeer-Bourbon-Confit. Ihr ahnt es, auch hier gilt, dass der Geschmack vorgeht. Klar geht es auch ohne oder einfach nur mit Ketchup, aber wenn man sich f\u00fcr den Rest der Mahlzeit schon M\u00fche gemacht hat sollte man die paar Minuten f\u00fcr das Zwiebelconfit, oder auch Zwiebelmarmelade, nutzen. Das schwerste ist eigentlich nur das Zwiebelsch\u00e4len und -schneiden, der Rest l\u00e4uft quasi nebenher. Die Zwiebeln kleinschneiden, mit \u00d6l oder Butter im Topf anbraten und dann mit Bourbon abl\u00f6schen und reduzieren lassen. Die Preiselbeeren aus dem Glas mit dazugeben und das ganze mit Wasser angie\u00dfen und reduzieren lassen. Ihr k\u00f6nnt das Ganze dann mit Bourbon oder Wasser immer wieder angie\u00dfen und reduzieren lassen bis ihr die gew\u00fcnschte Konsistenz erreicht habt. Wer es lieber schnell mag kann das Ganze aber auch einfach schon fertig kaufen. Aber auch hier gibt es deutliche Unterschiede in der Qualit\u00e4t. Falls ich mal keine Lust habe selbst was zu machen gibt es bei meinem Gem\u00fcseh\u00e4ndler des Vertrauens eine kleine saisonale Auswahl, auf die ich zur\u00fcckgreifen kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-696 alignleft\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5-681x1024.jpg\" alt=\"enlight5\" width=\"358\" height=\"538\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5-681x1024.jpg 681w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5-199x300.jpg 199w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5-768x1155.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5-1440x2166.jpg 1440w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight5.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><\/a>Wenn ihr es dann noch eine Spur ges\u00fcnder machen wollt k\u00f6nnt ihr noch ein Gem\u00fcse dazu kochen. Bei uns gab es heute K\u00fcrbis aus dem Ofen dazu. Heute gab es anstatt den Klassikern, Butternut oder Hokkaido, einen Futsu Black. Hinter der dunklen, sehr festen Schale findet sich ein ins Gelbliche gehendes Fruchtfleisch. Nachdem ihr euch durch die harte Schale gearbeitet habt und das Fruchtfleisch entfernt habt m\u00fcsst ihr nur noch schmale Streifen schneiden und w\u00fcrzen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-698\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight7-1024x681.jpg\" alt=\"enlight7\" width=\"445\" height=\"296\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight7-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight7-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight7-768x511.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight7-1440x958.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/> Neben Oliven\u00f6l, Honig, Salz und Pfeffer habe ich noch ein bisschen Orangenschalenpulver benutzt um dem Ganzen eine fruchtigere Note zu geben. Gemischt habe ich den K\u00fcrbis und die Gew\u00fcrze gleich in der Ofenform, eine Sch\u00fcssel weniger zu sp\u00fclen. Falls es schnell gehen muss k\u00f6nnt ihr auch ein bisschen Wasser in die Form geben, das sollte die Garzeit verk\u00fcrzen. \u00a0<a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight7.jpg\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-693 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight2-1024x681.jpg\" alt=\"enlight2\" width=\"740\" height=\"492\" srcset=\"http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight2-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight2-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight2-768x511.jpg 768w, http:\/\/www.jo-der-koch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Enlight2-1440x958.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche Essen bestechen durch ihre Einfachheit. 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